Steuern

09.05.2019
Neues zur geplanten Mitteilungspflicht von Steuergestaltungen (DAC 6)

Die EU-Mitgliedstaaten sind verpflichtet, bis Ende 2019 Vorschriften zur Mitteilungspflicht von grenzüberschreitenden Steuergestaltungen einzuführen, die dann ab dem 1.7.2020 zu erfüllen sind; Rechtsgrundlage ist die sechste Änderung der EU-Amtshilferichtlinie 2011/16/EU, die am 25.6.2018 in Kraft getreten ist („Directive on Administrative Cooperation“, oder kurz: DAC 6). Das BMF hat einen Referentenentwurf vom 30.1.2019 vorgelegt, der die Umsetzung der EU-Richtlinie in deutsches Recht regelt. Über den Regelungsgehalt der EU-Richtlinie hinaus sollen auch innerstaatliche Steuergestaltungen unter die Mitteilungspflicht fallen. Nachfolgend geben wir Ihnen einen Überblick über die geplanten Neuregelungen, verbunden mit ersten Handlungsempfehlungen.

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08.05.2019
Ertrag- und umsatzsteuerliche Behandlung von Zuschüssen des Vermieters zu Mieterumbauten

Die Gewährung von mietfreien Zeiten ist ein beliebtes Mittel, um den Mieter zum Vertragsabschluss zu bewegen. Gleiches gilt für die Gewährung von Zuschüssen. Die Vermieterzuschüsse sollen dem Mieter die Option für Umbauten geben, um z.B. die Verkaufsfläche für die Darbietung seiner Produkte anzupassen.

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06.05.2019
Doppelbesteuerung bei atypischen Maklerverträgen

Vermittlungsleistungen im Rahmen eines nach § 1 Abs. 2 GrEStG steuerpflichtigen atypischen Maklervertrags erfüllen nicht die Voraussetzungen gem. § 4 Nr. 9 Buchst a UStG und unterliegen daher auch der Umsatzsteuerpflicht. Eine Doppelbelastung mit Umsatz- und Grunderwerbsteuer ist die Folge.

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10.04.2019
Wegzugsbesteuerung: EuGH-Urteil vereinfacht Wohnsitzwechsel in die Schweiz

Wenn ein deutscher Wohnsitz aufgegeben oder der gewöhnliche Aufenthalt in Deutschland beendet wird, endet auch die unbeschränkte Steuerpflicht in Deutschland. Es kann jedoch zur Aufdeckung und Nachversteuerung stiller Reserven kommen. Der EuGH hat insoweit kürzlich Entwarnung für Wegzüge in die Schweiz gegeben.

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09.04.2019
Gewerbesteuerliche Hinzurechnung II: Entgelte für Cloud Services

Unter Cloud Services oder Cloud Computing werden Dienstleistungen verstanden, bei der ein Unternehmen von einem Anbieter eine oder mehrere IT-Anwendungen aus der Cloud nutzt. Solche Dienstleistungen ersetzen vielfach herkömmliche Lizenzerwerbe. Die Aufwendungen für Cloud Services sind ggf. nach § 8 GewStG bei der Ermittlung des Gewerbeertrags hinzuzurechnen. Eine Abgrenzung zu anderen Dienstleistungen ist also geboten.

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